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Rodeos Workshop 2

Die eigene Panorama-Szenerie im Simulator


1.
Du benötigst ein Panoramafoto als JPG im Format 8192x4096, hier genannt Beispiel.jpg
Falls das Bild deutlich 'flacher' als 4096 Pixel ist, kann man Teile nach oben und unten kopieren. Dabei evtl. spiegeln, dann passen die Übergänge besser.


2.
Die Horizontlinie sollte in der Bildmitte liegen, also bei ca. 2048 Pixeln.


3.
Lade Dir die benötigten Dateien herunter.

Öffne ein Command-Window und starte das Programm afpdjtof.exe:

afpdjtof.exe Beispiel.jpg

Das Programm erzeugt eine neue Datei photo_44Beispiel.cpg


4.
Erstelle ein neues Verzeichnis
 ...\aerofly professional deluxe\scenery\Beispiel

Dorthin werden folgende Dateien kopiert:
afpdjtof.exe
photo_44Beispiel.cpg
ground.obj

5.
Starte afpdjtof.exe in diesem Verzeichnis durch einen Doppelklick.
Das Programm erzeugt nun automatisch 32 TMT Dateien für die Szenerie.


6.
Kopiere die Datei Beispiel.geo nach
...\aerofly professional deluxe\scenery\


Das wars für eine erste Panoramaszenerie!
Nun kommen die Feineinstellungen:


7.
Startpositionen im GEO

 //                   aircraft              viewer
START_POSITION       5  6  -1    0      0   0 1.65 noheli
START_POSITION       0  8  -1  250      0   0 1.65 noairplane


Die ersten 3 Werte beschreiben den Abstand des Modells in Metern vom Nullpunkt.
Wert 4 gibt die Drehrichtung des Modells in Grad wieder.

Die Werte 5,6,7 markieren den Standpunkt des Piloten.

Mit den Einträgen 'noheli' und 'noairplane' kann man bestimmte Startpositionen für Helis oder Flugzeuge ausklammern.


8.
Beleuchtung im GEO

Gerade bei den Panoramaszenerien sollte der Sonnenstand und damit der Schattenwurf dem Foto angepasst werden.
Dazu muss man mit den folgenden Werten spielen:

LIGHT_POSITION 0  0.00 0.60 0.30 0


9.
Kollisionsobjekte im GEO aktivieren

Wenn man mit Meta Kollisionsobjekte erstellt hat, muss man die Datei im GEO eintragen. Wir verwenden hier den Namen collision.obj

//OBJECT         Beispiel/collision.obj

Die beiden Schägstriche deaktivieren den Eintrag. Zum Aktivieren sind die Striche zu löschen:

OBJECT         Beispiel/collision.obj


10.
Erstellen von Kollisionsobjekten in Meta

Verwende die Datei collision.mqo als Vorlage.
Sie enthält eine Kugel mit einem Radius von 5000 Metern.
Die Innenseite ist die Seite der Faces!
Der Standpunkt des Piloten ist das Zentrum der Kugel.

Wenn die Kugel beim Start von Meta wie eine aufgeklappte Bananenschale aussieht, einfach F2 drücken und dann mit den Zoomfunktionen die Darstellung wählen.

Diese Kugel muss mit dem Panoramabild belegt werden.
Aus Performancegründen macht es Sinn, das grosse Beispiel.JPG zu verkleinern und als Beispiel_klein.jpg abzulegen.

!!! Außerdem muss dieses Bild Beispiel_klein.jpg gespiegelt werden, weil es ja die Innenseite belegt. !!!

!!! Die Orientierung ist extrem wichtig, damit später keine Verschiebung zwischen den Kollisionsobjekten und dem Panorama auftritt.
Am besten erzeugt man im GEO einen Startplatz nahe 0 und lässt das Flugzeug in Richtung 0 weisen, also genau in Richtung der X-Achse.
Nun peilt man im AFPD einen markanten Punkt der Szene auf dieser Achse an.
In Meta wird nun die Kugel soweit rotiert, dass die x-Achse genau auf diesen Punkt weist. !!!


Es bietet sich an, Peilungslinien zu den Hindernissen im Bild zu ziehen.
Anschließend kann man beliebige Meta-Objekte als Hindernis erzeugen.
Die Oberkante liegt an der Peilungslinie. Der Abstand von Zentrum kann in Metern auf dem Foto geschätzt werden.

Die Umsetzung der collision.mqo erfolgt auf dem üblichen Weg für Flugmodelle:
Speichern in Meta als SUF, danach Start des Konverters.
Aus der OBJ sind die Kugel und Peilungslinien herauszulöschen (oder vorher schon in Meta). Es sollen nur die Kollisionsobjekte enthalten sein.

Nun muss ständig zwischen Meta und AFPD gewechselt werden, um die Hindernisse der Szenerie anzupassen. Erst mal den Abstand einstellen, dann in AFPD gegen diese Wand fliegen.
Wenn das passt, folgt die Verfeinerung der Umrisse.


11.
Probleme
In Meta kann man das Bild im Nahbereich nicht mehr gut erkennen, es sind nur noch riesige Pixel sichtbar.
Das grösste Problem ist, dass man den Beobachtungspunkt nicht in 0,0,0 fixieren kann.
Dadurch entsteht ein ständiges Ausprobieren in AFPD, Korrektur im MQO, erneute Umsetzung...

Deswegen bieten sich derzeit nur einfache Szenerien an mit Hallenwänden für Indoor, oder Baumreihen für Outdoor. Die Ausmodellierung ist so nicht möglich.




Rodeo
2005-03-25
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